Akupunktur
Die Akupunktur gehört zu den Behandlungsformen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Anatomisch genau definierte Stellen, die so genannten Akupunkturpunkte, werden mit Hilfe einer dünnen Nadel stimuliert. Über den Einstich und/oder die Stimulation der Nadel wird die Störung im Qi-Fluß behoben und eine therapeutische Wirkung in verschiedenen Organen und Funktionssystemen erreicht. So können Schmerzen beseitigt oder gemindert, energetische Stagnationen reguliert, Schwächezustände reduziert, Disharmonien ins Gleichgewicht gebracht und Hitze, Kälte und Wind ausgeleitet werden.
Die Bestimmung der Akupunkturpunkte erfolgt nach einem ausführlichen Anamnesegespräch, bei dem die Beschwerden und Symptome des Patienten erfragt werden. Zungen- und Pulsdiagnose ergänzen das Bild und führen neben der „westlichen“ auch zu einer „chinesischen“ Diagnose, die da lauten könnte: Leber-Qi-Stagnation, Magen-Hitze, Milz-Qi-Mangel, Nierenschwäche, Yin-Mangel oder vieles mehr. Entsprechend den Zuordnungen zu den Fünf Elementen, dem Yin-Yang-Konzept und der Kenntnis über den harmonischen Fluß des Qi werden die Symptome des Patienten gewertet und in Beziehung gesetzt, um daraus die Akupunkturpunkte zu bestimmen, die helfen sollen, die vorhandene Disbalance im Energiesystem zu beheben und damit Krankheiten zu beseitigen. Die Nadeln verbleiben in der Regel 30 Minuten, der Patient liegt dabei gut zugedeckt und kann sich entspannen, manche Patienten schlafen sogar ein. Nach dem kleinen Einstichschmerz merkt man von den Nadeln nichts mehr. Ich verwende ausschließlich sterile, sehr fein geschliffene Einmalnadeln.
Indikationen/Wirkbereiche
- Schmerzen
- Regulation gestörter Funktionen
- Allergien, Immunstörungen
- Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
- Neurologische Erkrankungen
- Psychische und psychosomatische Erkrankungen
- Broncho-pulmonale Erkrankungen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Gastrointestinale Erkrankungen
- Urologische Erkrankungen
- Gynäkologische Erkrankungen
- HNO-Erkrankungen
- Hauterkrankungen
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